Telefonnummer

0172 3626698

Email

karin1207@web.de

Kontaktaufnahme

Anfrage per Mail oder telefonische Vorbestellung

Auch wenn der Sommer im Moment eine Pause einlegt, ist die UV-Strahlen Belastung sehr hoch.

Unser Sonnenlicht besteht aus sichtbarem, infrarotem und ultraviolettem Licht, der UVA- und der UVB Strahlung. Letztere sind für die Hautbräunung verantwortlich. Sie sind aber auch eine Gefährdung für unsere Gesundheit.

Warum ist das so? Die UVB Strahlen greifen die Pigment bildenden Zellen an und führen zum Sonnenbrand. Die UVB Strahlen gelten als Verursacher von Hautkrebs.

Die UVA Strahlen dringen tief in die Haut ein und greifen das elastische Bindegewebe an. Dies hat zur Folge, dass die Haut schneller altert – Flecken und Falten entstehen.

Lange glaubte man, UVA Strahlen seien ungefährlich. Heute weiß man, dass auch UVA Strahlen das Krebsrisiko erhöhen können, weil sie die tiefer liegenden Zellschichten angreifen. Dort entstehen die Zellen, die für die Hauterneuerung verantwortlich sind.

Heute ist bekannt, wer häufig ein Solarium besucht, hat ein ca. 70 % höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Wir haben Sommer und im Sommer ist die UV Strahlung am intensivsten.

Selbst starke Bewölkung hebt diese UV Strahlung nicht auf.

Unsere Haut wird nach Sonnenempfindlichkeit typisiert.

Eine solche – inzwischen anerkannte – Typisierung der Sonnenempfindlichkeit hat 1975 ein amerikanischer Dermatologe (Hautarzt) vorgenommen. Dabei definierte er die so genannte Eigenschutzzeit als den Faktor, der die maximale Dauer ausmacht, die man ungebräunte Haut über den Tag verteilt der Sonne aussetzen kann, ohne Rötungen auszulösen.

Sie ist standardisiert im UV-Index 8, der der mitteleuropäischen Mittagssonne entspricht. Folglich verkürzt sich die Eigenschutzzeit in solchen Regionen mit einem höheren UV-Index. Er teilte demnach die menschliche Haut in sechs Kategorien ein:

Der Keltische Typ hat helles Haar, Sommersprossen und wird nicht braun. Die Eigenschutzzeit seiner Haut beträgt weniger als zehn Minuten.
Der Nordische Typ zeichnet sich durch eine helle Haut und helle Haare aus und er hat oft Sommersprossen; seine Haut zeigt minimale und langsame Bräunung. Die Eigenschutzzeit der Haut liegt hier bei zehn bis zwanzig Minuten.

Der Mischtyp hat eine mittlere Hautfarbe und kaum Sommersprossen; seine Haut bräunt sich langsam, aber fortschreitend, je länger er sich in der Sonne aufhält. Die Eigenschutzzeit seiner Haut beträgt zwanzig bis dreißig Minuten.

Der Mediterrane Typ zeigt eine bräunliche bis olivfarbene Haut und hat braunes oder schwarzes Haar. Seine Haut zeigt keine Sommersprossen; er bräunt schnell. Die Eigenschutzzeit beträgt hier über dreißig Minuten.

Der Dunkle Hauttyp hat eine dunkle Haut und schwarze Haare; seine Haut bräunt schnell und stark. Die Eigenschutzzeit beträgt über sechzig Minuten.

Der schwarze Hauttyp zeichnet sich durch eine dunkelbraune bis schwarze Haut aus und hat dunkle Augen. Die Eigenschutzzeit seiner Haut beträgt hier über neunzig Minuten.

Diese Typisierung kann eine Hilfe bei der richtigen Auswahl des Sonnenschutzmittels sein

Das Angebot an Sonnenschutzmitteln ist sehr groß. Viele Menschen wissen oft nicht, welches Produkt sie verwenden sollen.

Sonnenschutzmittel müssen nach neuester EU-Verordnung neben dem UVB-Schutz auch UVA-Schutz beeinhalten.

Es gibt vier Schutzklassen für Lichtschutzfaktoren: basis (6-10), mittel (15 – 25), hoch (30 – 50) und sehr hoch (50+).

Hier sind nach Hauttypisierung für die hellhäutigen Menschen die hoch bzw. sehr hoch klassifizierten Produkte und für die dunkelhäutigen Menschen die mittel bzw. basis klassifizierten Produkte zu empfehlen.

Ganz wichtig ist, dass alle Sonnenschutzmittel ca. 30 Minuten benötigen, bis der Schutz aufgebaut ist. Das bedeutet nicht erst im Bad oder am Strand eincremen, sondern vorher!!!!!

In der Mittagssonne sollte auch eingecremt, kein Sonnenbad genommen werden, da hier die Gefährdung für die Haut sehr groß ist.

Gerade am Meer, wo immer ein Lüftchen weht, ist die Gefahr eines Sonnenbrandes viel größer. Oftmals wird erst zu spät bemerkt, dass die Haut schon Rötungen aufweist. Das bedeutet bereits eine Entzündung der oberflächigen Hautschicht. Hier helfenden kühlende Gel`s, bzw. beruhigende after Sun -Produkte.

Ein starker Sonnenbrand ruft Blasenbildung auf der Haut hervor. Damit geht die Entzündung bereits in tiefere Hautschichten. Hier sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Recommended Articles

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.